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Willkommen


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Willkommen


         Montag - Freitag: 8:00 - 18:30 Uhr
         Samstag:            10:00 - 18:30 Uhr
 

Beginnen Sie den Tag mit einem gesunden Frühstück und einem frisch geröstetem Kaffee. 

Unsere Produkte kommen von lokalen Produzenten, die nachhaltig und biologisch rücksichtsvoll arbeiten.  

Probieren Sie selbst!

 

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Was gibt's neues im Café Tietz & Cie?

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Motivation


Motivation


Sie lieben das Essen und Trinken! Sie lieben das Leben und wollen das gute Lebensgefühl mit Ihren Mitmenschen teilen. Eine biologisch nachhaltige Ernährung ist für sie Vorraussetzung. 
Uwe Tietz, Gründer des Café Tietz & Cie.,  ist kein Neuling auf dem Gebiet der nachhaltigen Ernährung. Seit nunmehr 30 Jahren ernährt er sich nach biologischen Prinzipien. Im Mittelpunkt steht nicht nur der nachhaltige Umgang mit der Umwelt sondern eben auch der bewusste und nachhaltige Umgang mit dem eigenen Körper und Wohlbefinden. Um dies mit den Menschen teilen zu können eröffnete er das Café Tietz & Cie.
Zwischen Geschichte und Moderne, Mode und Kunst etabliert sich das Café als Erholungs- & Genussort auf der aufregenden ehemaligen Magistrale – der Potsdamer Straße.  Das künstlerische und gemütliche Ambiente im Café bietet sich sowohl zum kurzen Lunch mit Kollegen oder Geschäftspartnern als auch zum Treffpunkt mit Freunden oder Familien an.
Serviert wird frisch gerösteter Kaffee der Berliner Kaffeerösterei und eine Auswahl an Frühstücks- und/oder Dinnerplatten, die mit feinen Köstlichkeiten von lokal und biologisch nachhaltig arbeitenden Produzenten erzeugt werden. Ob Rohkost, vegane oder vegetarische Küche – wir haben für jeden etwas dabei!
Mit seiner offenen und einladenden Art ist das Café Tietz & Cie. ein Treffpunkt für Nachbarn, Berliner und internationale Besucher.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Kunst im Cafe


Kunst im Cafe


Es ist fantastisch, es ist toll, es ist cool! It’s GREEN!


Ein Zitat aus Luc Bessons Film „Das fünfte
Element“ (1997), in dem das Böse nur durch das
Zusammenspiel von fünf Elementen besiegt werden
konnte. Feuer, Wasser, Erde, Luft und als fünftes
Element eine Frau, deren Wirkungskraft erst durch
die Liebe aktiviert wurde. Diese wenden im letzten
Moment den Untergang der Menschheit ab. Eine
Storyline, die das alte Testament zu konterkarieren
versucht. Dort geht auf das Zusammenspiel einer
Frau, einer Schlange und eines Apfels der Verlust des
Paradieses zurück. Der Apfel machte wenigstens auch
den Menschen kreativ, - und der erste Biss machte
Appetit auf mehr. Dass sich am Ende Beatles’ Apple C
orps. und Jobs’ Apple Inc. um Name und Symbol rauften,
konnte sich keine Götterwelt ausdenken sondern nur
der Mensch. Vom Greenhorn zum Genie

.
Grün wie ich dich liebe, grün.
Grüner Wind, grüne Zweige.
Mit dieser Liebeserklärung beginnt Federico García Lorca sein Gedicht Somnambule Romanze
(1928). In diesem wird das Wort Grün das Leitmotiv mit einer ambivalenten Bedeutung, die sich mit
Lorcas homosexuellem Begehren in Verbindung bringen lässt, aber vielleicht doch auch mit der
Sehnsucht, sich in Einklang mit der Natur zu befinden bzw. die eigene Natur zu leben.
Die Kraft der Natur und ihre Verknüpfung mit der grünen Farbe ist als ein wiederkehrender
Topos so alt wie die Zivilisation. Die Pflanzen enthalten Chloropyll als Naturfarbstoff, sind grün, wenn
sie jung sind, ihre Verfärbung Richtung Gelb und später Braun deutet auf ihr baldiges Absterben hin.
Insofern steht die Farbe für Leben, Fruchtbarkeit und Gesundheit. Die Assoziationen enden nicht
damit: Vitalität, Energie, Wiedergeburt, Regeneration, Innovation, Hoffnung und Wachstum lassen
sich auch mit der Farbe verknüpfen.
In Goethes Zur Farbenlehre (1810) ist Grün die Farbe der Mitte, dem Universalgelehrten war
die beruhigende Wirkung des Grüns auf das Gemüt bekannt. Alles ist dennoch eine Frage der
Mischung: „Unser Auge findet in derselben eine reale Befriedigung. Wenn beide Mutterfarben sich in
der Mischung genau das Gleichgewicht halten, dergestalt, daß keine vor der andern bemerklich ist, so
ruht das Auge und das Gemüth auf diesem Gemischten wie auf einem Einfachen. Man will nicht
weiter und man kann nicht weiter. Deßwegen für Zimmer, in denen man sich immer befindet, die
grüne Farbe zur Tapete meist gewählt wird.“
Ob die von Goethe erwähnte Gewohnheit, die vier Wände in Grün zu tapezieren Napoleon
zum Verhängnis wurde, wird nicht zu beweisen sein. Einer Vermutung nach soll Napoleons
Todesursache einer sukzessiven Vergiftung durch das arsenhaltige Schweinfurter-Grün, seiner
Lieblingsfarbe, geschuldet sein, mit er sein Anwesen auf St. Helena ganz tapezieren ließ.
Ohnehin macht Grün weiter Schlagzeilen. Pantone das Farbforschungsinstitut mit Sitz in New
Jersey erklärte die Farbe Greenery, eine bestimmte Mischung aus Blau und Gelb zur Farbe des Jahres
2017. Auch wenn sich das Erküren einer Farbe als Marketingknaller leicht entpuppen lässt, ist dieses
keineswegs willkürlich. Neun Monate im Jahr sollten die Scouts des Instituts auf aller Welt die Trends
in Kunst, Mode, Ernährung, Film usw. akribisch unter die Lupe nehmen, um festzustellen, mit welcher
Farbe sich am besten der Zeitgeist definieren lässt. Der wilde Tanz eines Models bekleidet nur mit
einem grünen Traumkleid in einem Video von Spike Jones für die Marke Kenzo, das mit mehr als fünf
Millionen Anrufen auf Youtube ein virales Phänomen war, könnte ja für die Scouts ein
überzeugendes Argument gewesen sein.
Serenity und Rose Quartz waren die Farben 2016, einem Jahr, an dem die Welt in allen
Bereichen aus den Fugen zu geraten schien. Ihre Auswahl spiegelte das Bestreben nach Harmonie.
Doch die Ordnung auf dieser Welt ist noch nicht lange wiederhergestellt geworden und Greenery,
klassifiziert im Pantone-System mit der Codenummer 10-0343, ist der neue Trend. Leatrice Eisemän,
Geschäftsführerin des Instituts erklärt: „'Greenery' ist ein Symbol für die aufkeimende Sehnsucht nach
neuer Hoffnung in einem komplexen sozialen und politischen Umfeld. 'Greenery' symbolisiert unser
wachsendes Verlangen nach einer erneuerten Verbindung und Einheit mit der Natur und unseren
Mitmenschen.“ Grün vor Neid – das wird eine andere Grün-Nuance gewesen sein, Codenummer noch
offen.
Von Grün werden wir also nie satt. Nichts ist folgenlos. Und wer lange genug auf Grün starrt,
sieht irgendwann rot auf dem unschuldigsten Weiß. Denn wo Grün ist, ist auch Rot. In den Adern der
Pflanzenwelt fließt auch Blut. Chlorophyll und Hämoglobin sind Blutsverwandte.
In der Ausstellung im Tietz & Cie. setzen sich Hartmut Jahn, Michael Schackwitz und Gerald
Uhlig-Romero mit der Farbe und ihren Abstufungen und Schattierungen mit unterschied-lichen
bildnerischen Mitteln auseinander.
Michael Schackwitz' Bild „Max, Henri an me“ stellt einen Tagtraum in Grün dar. Ein wilder
Dschungel, der nahezu allein durch anthropoforme Silhouetten gestaltet wird. Bei näherer
Betrachtung weiß man jedoch nicht, ob diese durch die Rundungen ihrer sekundären
Geschlechtsmerkmale als weiblich erkennbare Figuren der pflanzlichen Welt zugehören oder diese
eher bevölkern. Die Grenzen zwischen Pflanzen- und Tierwelt werden aufgehoben, vielleicht als
Andeutung eines verlorenen Paradieses. Die konstante herrschende Schlangenlinie erzeugt die
Illusion einer sanft welligen Bewegung, die einer aquatischen Umgebung eigen ist. Der Ort ist nicht
nur der Lebensraum für phantastische Wesen sondern auch für alle Tiergattungen. Wie der Titel
andeutet, ist das Bild als eine Hommage an Max Ernst und Henri Rousseau entstanden.
Hartmut Jahns Fotografie Blickachse im Branitzer Park bietet den Garten als Beispiel
hochzivilisierten Verhältnisses zwischen Mensch und Natur. Hermann von Pückler-Muskau (1785-
1871), unermüdlicher Landschaftsarchitekt und daher auch bekannt als der grüne Fürst, konzipiert
den Park als Landschaftsgarten, dessen Grundkonzept im Gegensatz zum stark geometrischen Zwang
des Barockgartens steht. Der Verschuldung entkommen durch Verkauf des Muskauer Parks beginnt
er mit sechzig Jahren erneut in Branitz bei Cottbus Bäume und Erdreich zu transportieren, ab 1850
Pyramiden zu entwerfen und die Blickachse vom Hermannsberg über die Schlangenseebrücke zur
Landpyramide anzulegen. Der Landschafts-garten, der sich mit der bei Adligen verbreiteten
Sehnsucht nach dem mythischen Arkadien in Verbindung bringen lässt, strebt in seiner Künstlichkeit
an, als eine natürliche Landschaft zu wirken.
Dieses Spiel mit dem Scheinbar wird weiter auf die Fotografie übertragen. Das Panorama
zeichnet sich durch die Abdeckung eines großen runden (360°) oder auch halbrunden (180°)
Betrachtungswinkels aus. Jahns Fotografie deckt ca. 180 Grad ab, im stitching wird die Fotografie aus
mehreren Einzelaufnahmen auf eine ebene Fläche zusammengesetzt. Auf diese Weise gibt das Bild
der Blickachse eine verdichtete Landschaft wieder, die zwar existiert, jedoch nicht in der Form, wie
sie das Auge vor Ort erfassen könnte.
Mit Flamingo, Homo Sapiens und Teil des Schwarms greift Gerald Uhlig-Romero die Collage-
Technik auf. Schattenrisse von Tieren, menschliche Körperteile, Geräte und Masken werden auf
Zeitungsausschnitte, Papierfragmente und die geliebten Berliner Knöllchen gezeichnet, die Figuren
die sich auf einem grünen Hintergrund erheben, bleiben selbst farblos. Die Materialität des
Bildträgers kommt zur Geltung und wird zum Sediment, in dem die noch entzifferbaren
tagesaktuellen Horrornachrichten vor dem archaischen Tableau, das selbst aber auch schon etwas
angefressen erscheint, nichtig und klein wirken.

 

Werke und Künstler
Michael Schackwitz * 1956
Max, Henri and me
Öl auf Leinwand, 250 x 250 cm


Hartmut Jahn * 1955
Blickachse im Branitzer Park
Fotografie auf Aludibond, 240 x 120 cm


Gerald Uhlig - Romero * 1953
Homo Sapiens
Mischtechnik, 100 x 70
Teil des Schwarms
Mischtechnik, 100 x 70

Kuratorin
Llane Fragoso Maldonado
Kontakt: Llane.Fragoso@fu-berlin.de

 

Tietz & Cie.        Potsdamer Str. 77        10785 Berlin        Tel030 91461421

Öffnungszeiten:   Montags – Freitags   8:00 – 18:30 Uhr

                            Samstags                10:00 – 18:30 Uhr

 

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Ihre Veranstaltung


Ihre Veranstaltung


Unsere Räume können auch für Privatveranstaltungen angemietet werden. Ob für Incentives oder Geschäftsmeetings, Geburtstags- oder Familienfeiern. Im Cafe Tietz & Cie. finden bis zu 50 Personen Platz. Im persönlichen Gespräch ermitteln wir Ihren Bedarf und machen Ihre Feier zu einer unvergesslichen Erinnerung.   

Wir bieten Ihnen Catering und Technik, unterstützen sie aber auch gerne mit Veranstaltungsbetreuung und Organisation.

Lassen Sie uns einfach an Ihrer Idee teilhaben. 

Termin- & Buchungsanfragen: info@cafetietz.de.